2 Zusätzliche deutsche Tweets für Arash Sadeghi und Hossein Ronaghi Maleki

—> We will send the complete list with Tweets to german newspapers <—

Standard (Joker) -Tweet:

Wir twittern heute für Arash Sadeghi und Hossein Ronaghi Maleki. Die Geschichte der beiden Aktivisten http://is.gd/V64zke @tazgezwitscher

or with hashtag:

Wir twittern für Arash & Hossein. Die Geschichte der beiden Aktivisten http://is.gd/V64zke @daserste @dw_deutsch #IRprisoner #Iran

@-adresses you will find under http://www.mercaturis.de/thomas_privat/medienpool.html

Thank you for your participation

Thomas Adolf and Shary Faramarzi

tweetstorm

June 24, 2013

Zusätzliche deutsche Tweets für Arash Sadeghi

Wir twittern heute in Deutsch und Englisch für Arash Sadeghi. Bio: http://is.gd/F2a3f4 @tazgezwitscher @faz_net @nzz @derfreitag @welt

Arash Sadeghi wird Seit Januar 2010 in Trakt 209 des Evin-Gefängnisses in Isolationshaft gehalten @suddeutsche @nzz @zeitonline @faz_net

Inhaftierter Aktivist Arash Sadeghi seit 22 Tagen im Hungerstreik @spiegelonline @derfreitag @vorwaerts @tazgezwitscher @faz_net @nzz

Arash Sadeghi im Hungerstrike aus Protest gegen die schlechte Behandlung durch Gefängnisbeamte @nzz @zeitonline @faz_net @tazgezwitscher

Arash Sadeghi wegen “Versammlung und Verschwörung gegen das Regime” zu 5 Jahren Haft und 74 Peitschenhieben verurteilt @handelsblatt

von Thomas Adolf, Lingen

PVDA diskutiert mit Iranern über außenpolitisches Programm

Am vergangenen Samstag (2.3.2013) lud die sozialdemokratische Partei der Niederlande (PVDA) zur großen Nahost-Debatte in die prall gefüllte Buitensocieteit in Zwolle ein. Es waren Vertreter und Aktivisten aus allen Ländern des arabischen Frühling sowie des Irans vertreten.

Der neue niederländische Außenminister Frans Timmermans stellte Eingangs seine politische Agenda für die kommenden Jahre vor:

Ganz oben stehen Frauenrechte, Einhaltung der allgemeinen Menschenrechte und Rechte von Homosexuellen (sogenannte LGBT-rights) in den Ländern des Nahen Ostens.

Der Tag war in verschiedene Workshops eingeteilt, so das jedes Land sein eigenes Forum bekam:

Es ging um den Bürgerkrieg in Syrien, die Zukunft der Kurden in Irak, die Türkei als neue Großmacht in der Region, eine Zweitstaatenlösung zwischen Israel und Palästina, eine progressive Agenda für Ägypten und Tunesien, sowie natürlich um den Iran.

Schon Anfangs stellte Timmermans klar, das es keinen Einsatz von niederländischen Militäreinheiten innerhalb Syriens geben wird.

Im Iran-Workshop wurden alle Aspekte der Iran-Politik beleuchtet, die nukleare Bedrohung durch das aktuelle Regime in Tehran, Sanktionspolitik, die kommenden Präsidentschaftswahlen, sowie die Menschenrechtslage im Iran.

Die PVDA nahm gerne Vorschläge und Diskussionsbeiträge der iranischen Aktivisten entgegen und wird die Lage im Iran in den nächsten Monaten genau beobachten.

Eröffnungs-Rede des niederländischen Außenministers:

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=mJrTzAwD-lY

Der renommierte Menschenrechtsanwalt und Mitglied des von der iranischen Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi geleiteten Zentrums für den Schutz der Menschenrechte (DHRC), Mohammad Ali Dadkhah, stand im Mai 2011 wegen Mitgliedschaft in Menschenrechtsorganisationen und Interviews mit ausländischen Medien vor Gericht. Er wurde zu einer 9jährigen Haftstrafe und zu 10 Jahre Berufsverbot verurteilt.

Zu seinen Klienten gehörten unter anderem Pastor Youcef Nadarkhani und der iranische Blogger Hossein Ronaghi Maleki, zudem vertrat er hunderte festgenommener Demonstranten nach den Massenprotesten 2009.

Er wurde erstmals im Jahre 2009 nach den gefälschten Präsidentenwahlen festgenommen und auf Kaution von 500.000 $ wieder freigelassen.

Im Oktober 2012 forderten Amnesty International und die Vereinten Nationen den Iran auf, Mohammad Ali Dadkhah unverzüglich und bedingungslos freizulassen, daher seine Inhaftierung politische Hintergründe hatte.

Es wurde eine Petition gestartet um internationale Solidarität mit Mohammad Ali Dadkhah zu zeigen.

Sie ist zu finden unter:

http://www.gopetition.com/petitions/repeal-nine-year-prison-sentence-for-iranian-human-righ.html

Update:

“Wie der Bruder des im Teheraner Evin-Gefängnis inhaftierten Mohammad Ali Dadkhah gegenüber ICHRI mitteilte, wird dieser stark unter Druck gesetzt, damit er sich mit Geständnissen selbst belastet und die gegen ihn erhobenen Vorwürfe bestätigt; zudem gebe es Anzeichen für einen Gedächtnisverlust. Seyed Hossein Dadkhah äußerte große Sorge um den Zustand seines Bruders. Die Familie könne sich den Gedächtnisverlust nicht erklären.” mehr: http://englishtogerman.wordpress.com/2012/12/29/bruder-anzeichen-fur-gedachtnisverlust-bei-mohammad-ali-dadkhah/

Quellen:

http://englishtogerman.wordpress.com/2012/09/30/mohammad-ali-dadkhah-tritt-9jahrige-haftstrafe-an/

http://en.wikipedia.org/wiki/Mohammad_Ali_Dadkhah

http://www.amnesty.org/en/news/iran-must-release-human-rights-defender-mohammad-ali-dadkhah-2012-10-01

http://aclj.org/nadarkhani

The Syrian intelligence service and/or pro-regime activists copied the VEVAK Twitter-strategy.

See for more information the @ iran115 Twitter-Account.

How to handle with this?

simple and short:

Block @Against_Terror and you will be deleted from their Twitter-list(s).

IMPORTANT: Don’t let grow this account!!! They try to disturb the communication on Twitter (for example by spreading false news) and according to our experience, they will start later to endanger your (Online-) integrity.

warmest regards from Germany,

Thomas Adolf

(Sea of Green Germany)

This is my short message to the DGB (http://www.dgb.de/kontakt/). I think its a good start to make them understand, what about this case.

Betreff: Knauf Gips KG

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei erhalten sie einen Link zu einem Rundbrief von Isabel Knauf, wo sie mit der Kündigung droht, wenn sich Mitarbeiter des Unternehmens an den Demonstrationen gegen das iranische Regime beteiligen.

Ich finde das extrem unverschämt und sowas gehört sich nicht.

http://online.wsj.com/public/resources/documents/Knauf_letter.pdf

Ich bitte Sie, die iranischen Mitarbeiter der Firma Knauf zu unterstützen, so das diese ihre demokratischen Rechte in Anspruch nehmen können.

Mit solidarischem Gruß

T. Adolf